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Bogoindische Verteidigung

Bogoljubow-Indisch, meist nur kurz Bogo-Indisch genannt, ist mit Damenindisch und Nimzowitsch-Indisch eng verwandt, aber bei weitem nicht so tief erforscht. Auf höchster Ebene wurde 3...Lb4+ von Efim Bogoljubow (1889–1952), der 1929 und 1934 gegen Alexander Aljechin um den Weltmeistertitel kämpfte, in den 1920er Jahren in die Praxis eingeführt. In unserer Zeit wurde der Zug vor allem von Kortschnoj, Jussupow und Adams gespielt. Weil 4.Sc3 nun direkt zur Kasparov-Variante des Nimzoinders führt, haben nur 4.Sbd2 und 4.Ld2 selbstständige Bedeutung. 4.Sbd2 sieht ein wenig unnatürlich aus, da es den Lc1 einsperrt und der Springer weniger Zentrumskontrolle ausübt als auf c3, aber Weiß baut darauf, dass a2-a3 ihm entweder das Läuferpaar einbringt oder den Läufer zum Rückzug zwingt. Schwarz hat hier mehrere Aufstellungen zur Verfügung. 4.Ld2 pariert das Schach und greift den Lb4 an, der mit 4...c5, 4...a5 oder 4...De7 verteidigt werden kann.

Bei ChessBase veröffentlicht:

Das ABC der Bogo-Indischen Verteidigung
Das ABC der Bogo-Indischen Verteidigung
von Andrew Martin
Nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 Lb4+ entwickelt sich Schwarz zügig, bereitet die Rochade vor und bewahrt dabei maximale Flexibilität seiner Zentralbauern. Ausufernde Theorie muss man in dieser natürlichen Eröffnung nicht kennen.
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