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Albins Gegengambit

Einen provokanten Versuch, das Damengambit zu bekämpfen, unternahm 1893 Adolf Albin (1848–1920) in New York gegen Emanuel Lasker. Mit 2...e5 – seitdem Albins Gegengambit genannt – schickte er einfach den zweiten Zentrumsbauern schutzlos nach vorn. Nach 3.dxe5 ist die Idee des Bauernopfers, mit 3...d4 mutig vorzurücken, dem weißen Damenspringer sein natürliches Entwicklungsfeld c3 zu nehmen und Raumvorteil im Zentrum zu beanspruchen. Nicht gerade ein bescheidener Plan! Wenn Weiß meint, mit 4.e3? den Bauern sofort befragen zu können, läuft er Gefahr, in eine der ältesten Eröffnungsfallen überhaupt zu tappen. 4...Lb4+ 5.Ld2 dxe3! bietet den Lb4 zum Opfer an und nach 6.Lxb4 exf2+ 7.Ke2 fxg1S+ ist es um Weiß bereits geschehen. Aber auch in den Hauptvarianten gibt es einige neuere Entwicklungen, die Schwarz Hoffnung machen können.

Bei ChessBase veröffentlicht:

Albin’s Countergambit
Albin’s Countergambit
von Rustam Kasimdzhanov
29,99 €
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