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Die Grünfeld-Verteidigung ist eine sehr dynamische Eröffnung, bei der die schwarze Stellung in vielen Varianten so wirkt, als ob sie an einem seidenen Faden hinge. Dieses labile Gleichgewicht reicht jedoch völlig aus und so ist die Grünfeld-Verteidigung sehr beliebt – bis in die höchsten Etagen des Spitzenschach. Als Weißspieler hat man bei der Grünfeld-Verteidigung oft das Gefühl, als schlüpfe einem der Gegner immer wieder durch die Finger. So sehr man sich auch anstrengt- der Sieg wirkt unerreichbar. Auch in der theoretischen Vorbereitung und Analyse scheint es schwierig, vorteilhafte Varianten zu finden. Viele Abspiele enden im forcierten Remis. Dieser Repertoire-Vorschlag gegen die Grünfeld-Verteidigung, beginnend mit 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.e4 Sxc3 6.bxc3 c5 7.Sf3 Lg7 8.Le3, basiert auf einem klassischen Ansatz: Weiß errichtet ein festes Bauernzentrum und übt mit dessen Hilfe positionellen Druck aus. 

 

Bei der Auswahl der Varianten hat Großmeister Mihail Marin auf die Partien der besten Anti- Grünfeld-Spezialisten zurückgegriffen, allen voran Wladimir Kramnik, und hat sich auf der Suche nach Verbesserungen besonders mit den kritischen Variante auseinander gesetzt. Dort, wo Weiß nach theoretischen Gesichtspunkten bisher nicht weiterkam, hat Marin dabei eine Reihe von neuen Ideen entwickelt. Wer diese Repertoire-DVD studiert, ist dem gegenwärtigen Stand der Theorie somit ein Stück voraus. Da es im modernen Turnierschach wichtig ist flexibel zu sein, enthält diese DVD alternative Repertoire-Vorschläge. Im Anschluss an die Lektionen kann man anhand von interaktiven Testaufgaben seine neuen Erkenntnisse überprüfen. Zur Ergänzung und Vertiefung ist zudem eine Datenbank mit kommentierten Musterpartien beigefügt.

• Videospielzeit: 4 Std. 50 min (Deutsch)
• Interaktives Abschlusstest mit Video-Feedback
• Exklsuive Datenbank mit 50 Muster-Angriffspartien
• Mit CB 12 – Reader

„Fand ich sehr interessant und kann die DVD nur weiterempfehlen. Die wichtigsten Großmeisterpartien sind gründlich analysiert und kritische Stellungen sehr gut erklärt. Guter Lernstoff auch für Spieler, die ihre Endspielkenntnisse verbessern wollen.“ WGM Zoya Schleining

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Das wird geliefert:

  • Fritztrainer App für Windows
  • Lieferung als Download oder auf DVD
  • Videokurs mit ca. 4-8 Std. Laufzeit
  • Mit Repertoiredatenbank: speichern und integrieren in das eigene Repertoire (in WebApp Opening oder in ChessBase)
  • Interaktive Aufgaben mit Videofeedback: die Autoren präsentieren Aufgaben und Schlüsselstellungen, der Anwender muß die Lösung eingeben. Mit Videofeedback (auch zu Fehlern) und weiteren Erklärungen.
  • Musterpartien als ChessBase-Datenbank.

Das kann die FritzTrainer-App:

  • Videos laufen in Fritztrainer-App oder integriert im ChessBase-Programm mit Brettgrafik, Notation und großer Funktionsleiste
  • Analyse-Engine kann jederzeit dazugeschaltet
  • Videostopp für manuelle Navigation und Analyse in Partienotation
  • Eingabe von eigenen Varianten, Engineanalyse und Speicherung
  • Varianten lernen: In der ChessBase WebApp Opening per Autoplay Varianten vorführen, auswendig lernen („Drill“) und Transformation (Ausgangsstellung – Endstellung) üben
  • Aktive Eröffnungstraining: ausgewählte Eröffnungsstellungen werden in der ChessBase WebApp Frit zonline geöffnet: Im Match gegen Fritz testen Sie Ihr neues Wissen und spielen aktiv die neue Eröffnung.

Noch mehr Möglichkeiten: FritzTrainer & ChessBase!

  • Die Datenbank mit allen Partien und Analysen kann sofort geöffnet werden
  • Partien können direkt in Eröffnungsreferenz hinzugefügt werden
  • Direkte Auswertung in Eröffnungsreferenz mit Partienreferenz, Partien nachspielbar im Analysebrett
  • Eigene Varianten werden direkt eingefügt, gespeichert und können in das eigene Repertoire eingefügt werden
  • Replay-Training
  • LiveBook aktiv
  • Alle in ChessBase installierten Engines können für die Analyse gestartet werden
  • Assisted Analysis
  • Druck von Notation und Diagrammen (Für Arbeitsblätter)

Beispielvideo

Grünfeld-Indische Verteidigung

Grünfeld-Indisch gehört zu der Gruppe Eröffnungen, die erst entstanden, als man ein neues Verständnis vom Kampf ums Zentrum entwickelte. 1922 führte der österreichische Großmeister Ernst Grünfeld (1893–1962) dieses System, das später von Botvinnik, Fischer und Kasparov gespielt wurde und heute zu einer der wichtigsten Verteidigungen gegen 1.d4 zählt, in die Praxis ein. Im Diagramm, das die Hauptvariante zeigt, sieht es so aus, als hätte Schwarz seinen d-Bauern gegen den weißen b-Bauern getauscht. Und Weiß hat nicht nur das ideale Zentrum e4/d4 errichten können, sein d-Bauer wird auch noch durch den Bauern c3 gestützt. Das Geheimnis der Lebensfähigkeit der schwarzen Stellung liegt aber in der folgenden schnellen Figurenentwicklung und dem Gegenangriff gegen den Punkt d4. Schwarz braucht nur zwei Züge, ...c5 und ...Sc6, um starken Druck gegen den Bauern d4 auszuüben.

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