Einkaufswagen
0 Artikel0,00 €

ChessBase Magazin 168

Sprachen: Englisch, Deutsch
Lieferung: Download, Post
Niveau: Beliebig
Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands
19,95 €

Highlights:

Biel: Beim Traditionsturnier in Biel kam es zum Dreikampf zwischen Navara, Wojtaszek und Vachier-Lagrave. Der Tscheche begann mit 3 aus 4 und spielte dabei seine unsterbliche Partie mit Königsmarsch nach h8. Im zweiten Umlauf übernahm erst Wojtaszek die Führung, doch den besten Endspurt hatte Vachier-Lagrave. Der Franzose hat ebenso wie der Pole eine Partie für uns kommentiert. Weitere Kommentare haben Ftacnik, Illingworth, Krasenkow, Marin, Mokal, Pavlovic, Roiz, Shah, Stohl, Szabo und Wagner beigesteuert. Dazu können Sie auch zehn „Partien des Tages“ von Daniel King, Rustam Kasimdzhanov und sogar Maxime Vachier-Lagrave selbst auf der DVD finden.

Sinquefield-Cup: Das zweite Turnier im Rahmen der „Grand Chess Tour“ war noch stärker besetzt. Wieder begann Magnus Carlsen miserabel, wieder war Veselin Topalov der Spielverderber. Dessen frühe Führung hielt nicht an. Levon Aronian hatte mit einem großartigen Sieg gegen Caruana begonnen und spielte auch weiterhin stark. Bei drei Siegen blieb er ungeschlagen und gewann das Turnier mit einem Punkt Vorsprung. Auf der DVD finden Sie Kommentare von Illingworth, Krasenkow, Marin, Mokal, Pavlovic, Roiz, Stohl, Szabo und Wagner. Dazu sind auch alle neun Tageszusammenfassungen von Daniel King in den Bericht auf der DVD integriert.
 

Eröffnungs-Übersichten

Karolyi: Reti-Eröffnung A09
1.Sf3 d5 2.g3 Sc6 3.c4 d4

 

Weiß spielt hier eigentlich eine Art Schmid-Benoni mit vertauschten Farben. Oft entsteht die Ausgangsstellung über 2.c4 d4 3.g3 Sc6. Wie Tibor Karoly in seinem Beitrag jedoch feststellt, bringt das Mehrtempo nicht viel: Weiß muss sich um Ausgleich bemühen.

Stohl: Englisch A22
1.c4 e5 2.g3 Sf6 3.Lg2 d5 4.cxd4 Sxd5 5.Sc3 Sb6

 

Igor Stohl untersucht den neuen Trend, im Diagramm nicht mit 6.Sf3 fortzusetzen. Stattdessen gibt es zwei Alternativen: 6.d3, um dann den Zug Sf3 so lange wie möglich hinauszuzögern, sowie 6.e3 und dann Sge2, später auch f4.

Pavlovic: Englisch Symmetrie A37
1.c4 c5 2.g3 g6 3.Lg2 Lg7 4.Sc3 Sc6 5.Sf3 e6 6.d4

 

Wie Milos Pavlovic erläutert, würden solide Alternativen zu 6.d4 Weiß wenig Hoffnung auf Vorteil geben. Das vorübergehende Bauernopfer 6.d4 führt dagegen mitunter zu recht scharfen Stellungen. Schwarz kann wohl ausgleichen, trotzdem vermeiden viele die Variante ganz.

Marin: Owen-Verteidigung A40
1.d4 e6 2.c4 b6 3.e4 Lb7 4.Sc3 Lb4

 

Bei Mihail Marin entsteht die Diagrammstellung über 2...Lb4+ 3.Sc3 b6 4.e4 Lb7, in der originalen Owen-Verteidigung könnte Weiß hingegen besser 4.Ld3! spielen. Marin zeigt eindrucksvoll, dass die Abspiele nach 4.Sc3 Lb4 gut spielbar sind für Schwarz.

Schipkov: Wade-Verteidigung A41
1.d4 d6 2.Sf3 Lg4 3.c4 Sd7

 

Als Hauptzug analysiert Boris Schipkov 4.Sc3 und sieht danach weißen Vorteil in allen Varianten. Nach etwa 4...e5 5.g3 Sgf6 6.Lg2 c6 steht ein altindischer Stellungstyp auf dem Brett. Mit 7.h3 setzt sich Weiß in den Besitz des Läuferpaars.

Schandorff: Caro-Kann B12
1.e4 c6 2.d4 d5 3.e5 Lf5 4.Sf3 e6 5.Le2 Sd7 6.0-0 f6

 

Eigentlich verbindet man...f6 eher mit Französisch, aber warum sollte man so nicht auch in der Vorstoßvariante von Caro-Kann spielen? Laut Lars Schandorff geht es vor allem darum, Druck auf das weiße Zentrum auszuüben. Außerdem kommt man weg von den geschlossenen Stellungstypen.

Krasenkow: Sizilianisch B30
1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 e6 4.0-0 Sge7

 

Michal Krasenkow, präsentiert sein eigenes Repertoire (3...e6) gegen die Rossolimo-Variante. Im zweiten Teil geht es um alle Abspiele nach 4.0-0 Sge7. Der Schwerpunkt liegt auf 5.c3, aber man muss u.a. auch mit sofortigem 5.d4 rechnen.

Berg: Französisch C15
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.Se2 Sc6

 

Winawer mit 4.Se2 ist eine von den unangenehmen Nebenvarianten, in denen sich Weiß meistens besser auskennt. Emanuel Berg hat dies mit beiden Seiten gespielt, aber nach einer Partie gegen 4...Sc6 gab er die Variante als Weißer ganz auf.

Ris: Schottisch C45
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Lc5 5.Sxc6 bxc6

 

Auf hohem Niveau wird das Schlagen auf c6 meistens mit 5...Df6 beantwortet, doch seit einiger Zeit kommt auch das natürliche 5...bxc6 immer häufiger vor. Robert Ris zeigt in seinem Beitrag, dass Schwarz nach dem meistens gespielten 6.Ld3 Dh4 ganz ordentliche Stellungen bekommt.

Illingworth: Spanisch C65
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sf6 4.d3 d6

 

In den Partien der Topspieler dominiert 4...Lc5, aber gemäß Max Illingworth kann man mit 4...d6 eher auf Gewinn spielen. Allerdings steigt dabei auch das Risiko und unser Autor zeigt eine genaue Zugfolge für Weiß, mit der man in Vorteil kommen kann.

Havasi: Damengambit D06
1.d4 d5 2.Sf3 Lf5 3.c4 e6 4.Sc3 Sf6

 

Bisher spielte man immer 4...c6, ohne allerdings ausgleichen zu können. Wie Gergö Havasi zeigt, stellt 4...Sf6 eine viel genauere Zugfolge dar. Es gibt Übergänge zum Londoner System mit vertauschten Farben, auch die Abtauschvariante des Damengambits kann man erreichen.

Postny: Damengambit D38
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 Lb4 5.cxd5 exd5 6.Lg5 h6 7.Lh4 Sbd7

 

Wie Evgeny Postny in seinem Artikel demonstriert, muss Schwarz in dieser Variante der Ragosin-Verteidigung auf den Hebel ...c5 vorerst verzichten und mit ...g5 nebst ...Se4 aktiv werden. Man sollte sich gut auskennen, will man diese Variante ins Repertoire aufnehmen.

Szabo: Königsindisch E68
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.g3 Lg7 4.Lg2 0-0 5.Sc3 d6 6.Sf3 Sbd7 7.0-0 e5 8.e4 exd4 9.Sxd4 Te8 10.h3 a6 11.Le3 Tb8 12.b3

 

Diese exakte weiße Aufstellung hat gemäß Krisztian Szabo den Vorteil, dass das typische 12...c5 13.Sde2 b5 hier zweifelhaft ist. Doch der ungarische Autor zeigt auch, dass die Alternative 12...Se5 ganz gut spielbar für Schwarz ist.

Kuzmin: Königsindisch E97
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Le2 0-0 6.Sf3 e5 7.0-0 Sc6 8.d5 Se7 9.Dc2

 

Weiß lässt hier üblicherweise 10.Td1 folgen, dann ist er bestens für ...f5 Sg5 präpariert. Laut Alexey Kuzmin sollte Schwarz also in der Regel ...h6 spielen, ehe er den f-Bauern vorstößt. Es gibt noch wenig Material mit 9.Dc2, der Zug ist als Überraschungswaffe gut geeignet.

 

Beispielvideo

Andere Kunden bestellten auch

ChessBase Magazin 169
ChessBase Magazin 169
Ein hochklassiger Europapokal und Spannung pur beim World Cup stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe. Mit Videobeiträgen von l'Ami, Marin und Shirov, dazu 11 neue Vorschläge für Ihr Repertoire, freuen Sie sich auf ein reichhaltiges Trainingsprogramm!
19,95 €
ChessBase Magazin 167
ChessBase Magazin 167
Genießen Sie die besten Momente der jüngsten Weltklasseturniere mit hochklassigen Analysen und "Round-up-Shows" mit Daniel King (Video). Dazu 14 neue Vorschläge für Ihr Repertoire und Training von der Eröffnungsfalle bis zu den Bauernendspielen!
19,95 €
ChessBase Magazin 170
ChessBase Magazin 170
Genießen Sie die besten Momente der jüngsten Topturniere (Reykjavik, London und Katar) mit den Analysen von Weltklassespielern. Dazu gibt's Trainingsmaterial in Hülle und Fülle, u.a. 12 neue Vorschläge für Ihr Eröffnungsrepertoire.
19,95 €
ChessBase Magazin 166
ChessBase Magazin 166
Die Höhepunkte der Weltklasseturniere zum Staunen und Genießen: Gashimov-Memorial Shamkir, Mannschafts-WM 2015 sowie Europameisterschaft 2015. Freuen Sie sich auf Analysen von Weltklassespielern, neue Theorietrends von GM Mihail Marin u.v.m.!
19,95 €
ChessBase Magazin 171
ChessBase Magazin 171
Genießen Sie die besten Momente der jüngsten Topturniere (Wijk, Gibraltar und Zürich) mit den Analysen von Weltklassespielern. Dazu gibt's Trainingsmaterial in Hülle und Fülle, u.a. 12 neue Vorschläge für Ihr Eröffnungsrepertoire.
19,95 €