ChessBase Magazin 149

ChessBase Magazin 149
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Zum dritten Mal gelang Weltmeister Vishy Anand die Verteidigung seines Titels. Doch gegen Boris Gelfand war es knapper denn je. Das WM-Match in Moskau - u.a. mit Analysen des Herausforderers - bildet den Schwerpunkt dieser Ausgabe. Das WM-Special auf der DVD: Anands Sekundant Rustam Kasimdzhanov berichtet in einem ausführlichen Video-Interview über das Match und gibt zu allen Partien Auskunft. Das zweite Spitzenturnier dieser Ausgabe fand ebenfalls in Moskau statt. Beim Tal-Memorial setzte sich nach sehr wechselvollem Verlauf einmal mehr Magnus Carlsen durch. Auf der DVD kommentieren u.a. Gelfand, Caruana, Radjabov und Andreikin ihre besten Partien. Zudem bietet die DVD mit 13 Eröffnungsbeiträgen jede Menge Anregungen und Entdeckungen: von Englisch bis Grünfeld-Indisch reichen die Beiträge von Autoren wie Mihail Marin, Michal Krasenkow und Evgeny Postny.

 

 

Großmeister Karsten Müller zeigt Ihnen in seiner Videoeinleitung, was Sie auf der neuen DVD alles erwartet. Natürlich geht es bei ihm gleich mit der Weltmeisterschaft los. Insbesondere verweist er auf ein paar bemerkenswerte Endspiele zwischen Anand und Gelfand - wer könnte es dem Endspielguru verdenken? Auch vom Tal-Memorial bekommen Sie gleich einen Leckerbissen zu sehen: Carlsens brillanter Sieg gegen Radjabov - natürlich im Endspiel. Der Hamburger Großmeister gibt Ihnen aber auch ein paar Einblicke in die Eröffnungsbeiträge der DVD, und die Eröffnungsfalle von Rainer Knaak wird schon mal kurz angerissen.

 

Turnier-Highlights

Die spektakulärsten Momente und wichtigsten Partien stellt Ihnen Dorian Rogozenco in seinem Highlights-Video vor. Der rumänische Großmeister teilt Ihnen seine ganz persönliche Sicht der Weltmeisterschaft Anand-Gelfand mit. Er zeigt die 8. Partie in kompletter Länge und gibt Einblicke in die 9. und 12. Partie. Der zweite Schwerpunkt seines Videos ist das Tal-Memorial in Moskau. Hier hat es ihm vor allem die kreative Leistung von Alexander Morozevich angetan, wir bekommen Fragmente der Partien gegen Aronian und Carlsen zu sehen.

11.05.-30.05.2012


Vishy Anand
verteidigt den Titel

Weltmeisterschaft Moskau 2012

Der WM-Kampf zwischen Weltmeister Anand und Herausforderer Gelfand vermochte nicht alle Erwartungen zu erfüllen. Doch die Spannung, die so mancher Partie abging, blieb dem Duell selbst bis in die letzte Partie des Tiebreaks hinein erhalten. Hier setzte sich schließlich in der vorentscheidenden zweiten Partie nicht unbedingt der bessere, aber der schnellere Spieler durch. Anand nötigte seinen Gegner in einem Endspiel, das Gelfand mit normaler Bedenkzeit sicherlich Remis gehalten hätte, aufgrund dessen Zeitnot zum ausschlaggebenden Fehler.


Gelfand,B - Anand,V (7)
Stellung vor 23.Dc2

Dem Herausforderer gelang im gesamten Match nur ein Sieg gegen den Weltmeister. In der 7. Partie und im vierten Anlauf gegen Anands Halbslawisch griff Gelfand erstmals zum flexiblen 7.Dc2 und kam mit langfristigem positionellen Vorteil aus der Eröffnung. Als Hauptproblem der schwarzen Stellung kristallisierte sich im Laufe der Partie immer deutlicher der schwarze Läufer auf c8 heraus. In der Brettstellung reagierte der Weltmeister nach 23.Dc2 mit 23...g5, doch dieser scheinaktive Vorstoß erwies sich als nicht hilfreich. Nach 24.Dc7 Dxc7 25.Txc7 steht Weiß strategisch bereits auf Gewinn. Gelfand selbst kommentiert diese Meisterpartie und seine mustergültige Gewinnführung ausführlich auf der DVD. Klicken Sie auf den Link unter dem Diagramm und schauen Sie die Partie mit den Analysen Gelfands an. Auf der DVD finden Sie alle WM-Partien, für Sie kommentiert von diversen CBMagazin-Autoren.
 


Alle WM-Partien in der Videoanalyse - Anands Sekundant berichtet!

Rustam Kasimdzhanovs WM-Rückblick

Seit nunmehr vier Jahren arbeitet der frühere FIDE-Weltmeister Rustam Kasimdzhanov als Sekundant für Vishy Anand. Die WM in Moskau war nach Bonn (2008 gegen Kramnik) und Sofia (2010 gegen Topalov) das dritte Match, in dem der usbekische Großmeister dem Weltmeister zur Seite stand. Auf der DVD blickt Kasimdzhanov in einem fast eineinhalbstündigen Interview mit André Schulz auf die Ereignisse zurück und weiß zu jeder der 16 Wettkampfpartien Neues, Überraschendes und Erhellendes zu berichten. Nur in englischer Sprache!
 

08.06-18.06.2012


Magnus Carlsen
Also doch wieder

 

Moskau Tal-Memorial 2012

Nur wenige Tage nach Abschluss der WM fand sich der restliche Teil der Weltspitze in Moskau zum Kräftemessen ein. Das Tal-Memorial war nicht nur ein absolut hochklassiges sondern auch stark umkämpftes Turnier, mit viel Bewegung an der Spitze. Nach 5 Runden lag Morozevich mit vier Punkten vorne, doch danach gelang dem Publikumsliebling nicht mehr viel. Und nach der achten Runde schob sich mit einmal Caruana durch einen Sieg gegen Kramnik an die Spitze - ein "Schock", wie Caruana augenzwinkernd in seiner Analyse unten schreibt. Am Ende war es aber wieder Carlsen, dessen beharrliches mitunter riskantes Spiel mit einem weiteren Turniersieg belohnt wurde.
 


Radjabov,T - Carlsen,M
Stellung nach 29...Ke7-d7

Am Ende blieb Magnus Carlsen als einziger ungeschlagen, was angesichts seiner beiden Auftaktpartien - da hätte er auch leicht mit 0 aus 2 dastehen können - bemerkenswert war. So hatte man irgendwie den Eindruck, dass es kein überragendes Turnier für den Norweger war, dabei hatte er gerade das stärkste Turnier des Jahres für sich entschieden! Eine Partie ist aber über jeden Zweifel erhaben und wird in Erinnerung bleiben: der Schwarzsieg gegen Teimour Radjabov. Aus völlig ausgeglichener Stellung heraus hat Carlsen seinen Gegner allmählich überspielt. Und es gibt sogar einen klassischen Vorgänger: Capablanca gewann eine fast identische Bauernstruktur im Jahr 1936. Im Diagramm hatte Carlsen gerade einen Königsmarsch Richtung b6 begonnen, um c6-c5 spielen zu können. Am Ende waren es wie bei Capablanca die zentralen Bauern, die den Tag entschieden.


Caruana,F - Kramnik,V
Stellung nach 39.Se4

Was soll man machen, wenn man als 1.e4-Spieler gegen Kramnik spielen muss und mal keine Lust auf die Berliner Verteidigung hat? In genau dieser Situation befand sich Fabiano Caruana in der Vorschlussrunde des Moskauer Turniers und holte mit Schottisch eine kleine Überraschung für den Ex-Weltmeister hervor. Eine gute Wahl, denn Kramnik konnte aus der Eröffnung heraus keinen Ausgleich erzielen, und auch sein Bauernopfer (18...Sd5) brachte ihm keine volle Kompensation. Die Entscheidung fiel plötzlich und unter skurrilen Umständen. Wie Caruana in seiner Analyse anmerkt, hatte er seinen Vorteil gerade verschenkt, da stellte Kramnik in der Brettstellung mit 39...Se3? in Zeitnot Material ein. Stattdessen hätte 39...Txa3+!! nebst 40...Kc4 Schwarz gute Remischancen geboten.


Teimour Radjabov
Zwei Siege zu Beginn reichten am Ende für den dritten Platz

Teimour Radjabov blickt in seinen Partieanalysen auf das "vielleicht fantastischste Turnier seines Lebens" zurück. Dazu trug auch der Supergroßmeister aus Aserbaidschan selbst bei, und zwar von Anfang an. Seine beiden Siege gegen Tomashevsky und McShane gleich zu Beginn des Turnieres hat Radjabov auf der DVD für Sie analysiert. In Radjabov,T - Tomashevsky,E zeigt er einen Weg, wie man als Weißer mit Schottisch in der Variante 4...Lc5 5.Sb3 Lb6 6.Sc3 d6 7.De2 zu einer gehaltvollen Stellung mit gutem Spiel kommt. In McShane,L - Radjabov,T versuchte es der Engländer mit demselben Aufbau gegen Sizilianisch, mit dem Anand in der 2. Tiebreakpartie des WM-Matches nur wenige Tage zuvor erfolgreich gewesen war - also mit 3.Lb5, Abtausch auf c6 und späterem b3. Der Versuch misslang hier jedoch gründlich und wurde durch einen sehenswerten Königsangriff Radjabovs bestraft.


Eröffnungsübersicht
von Mihail Marin

Was gibt es für neue Trends in der Eröffnungstheorie? Welche Spuren hat das WM-Match bei den Teilnehmern des Tal-Memorials hinterlassen? GM Mihail Marin hat die Partien des Spitzenturniers analysiert und zeigt in seiner Eröffnungsübersicht, welche Ideen Anands aufgegriffen wurden und welche wichtigen Neuerungen und Trends es in Ihren Lieblingsvarianten gibt.
08.06.-18.06.2012


Dmitry Andreikin
Spielt im August sein erstes Superfinale

Andreikin gewinnt Qualifikation für das "Superfinale"

Das Qualifikation für die Russische Supermeisterschaft gehört sicherlich zu den stärksten Qualifikationsturnieren der Welt, und mitunter tauchen hier ganz plötzlich neue Talente auf. Dieses Jahr führte der 16-jährige Daniil Dubov das Klassement lange Zeit an. Siegreich war am Ende jedoch Dmitry Andreikin mit 7,5 aus 11. Dank dieser Leistung darf er sich - ebenso wie Dubov, Vitiugov, Potkin und Sjugirov - in der ersten Augusthälfte mit den Besten des Landes messen. Auf der DVD kommentiert Andreikin zwei seiner besten Partien des Turniers für Sie.


Timofeev,A - Andreikin,D
Stellung nach 20.c4-c5

Ein typischer Königsinder, bei dem Weiß seine Chancen am Damenflügel hat, Schwarz auf der anderen Seite des Brettes. Auf 20.c5! ließ Andreikin nun 20...Taf8! folgen und er schreibt, "Schwarz brannte seine Brücken hinter sich ab". Trotzdem ist die Stellung hier noch völlig im Gleichgewicht, aber Weiß unterschätzte die Gefahr des schwarzen Königsflügelangriffs und drang mit seiner Dame nach c7 vor - 21.cxd6 cxd6 22.Dc7?, nach 22...Lc8 wäre reumütige Rückkehr die einzige Chance gewesen - die Dame wird bei der Verteidigung gebraucht, gegen 23...Dh5! wäre 24.Dd1 die richtige Verteidigung. Nach 23.Txa7? gewann Andreikin im großen Stil.
 


Adamek,J - Sochorova,P
Weiß am Zug gewinnt oder verliert? (Auflösung in der Taktik-Kolumne)

Von der Eröffnungsfalle bis zur Endspielstudie

Training im ChessBase Magazin beginnt mit den allerersten Zügen und umfasst alle Phasen einer Schachpartie. Die aktuellen 13 Eröffnungsartikel mit vielen Ideen und Anregungen für Ihr Repertoire finden Sie auch oben bei den Links. Die Eröffnungsfalle von Rainer Knaak (inklusive Fritztrainer-Video) enthält diesmal eine Sizilianisch-Falle (B80). Im Videoformat sind auch die Eröffnungsbeiträge von Adrian Mikhalchishin (Slawisch mit 4...a6), Leonid Kritz (Spanisch Hauptvariante mit dem ungewöhnlichen 10...d5!?) und Robert Ris (Königsgambit mit 2...Lc5) erstellt worden. Diese Videos finden Sie in der Rubrik Eröffnungsvideos. In Daniel Kings Dauerbrenner Move by Move steht eine Partie mit der Abtauschvariante des Orthodoxen Damengambits auf dem Trainingsplan. Und in den Rubriken Taktik (Thema: Springer als Lebensretter und Todesengel) und Endspiel (Thema: Freibauern muss man vorstoßen) haben Oliver Reeh und Karsten Müller wieder das Beste aus der aktuellen Turnierpraxis für Sie zusammengestellt.

Eröffnungs-Übersichten

 

Postny: Englisch Mikenas-System A18

1.c4 Sf6 2.Sc3 e6 3.e4 d5 4.e5 d4 5.exf6 dxc3 6.bxc3 Df6 7.d4 e5 8.Sf3 exd4 9.Lg5 De6+ 10.Le2

 

Nach den Entwicklungen der letzten Jahre hat sich die Diagrammstellung als kritisch für die Beurteilung des gesamten Abspiels herauskristallisiert. Wie Evgeny Postny zeigt, hat Schwarz hier vermutlich nichts zu fürchten.

Marin: Königsindischer Torre-Angriff A48

1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.Lg5 Lg7 4.Sbd2 0-0 5.c3 d6 6.e4 Sc6

 

 

Im dritten und abschließenden Teil der Serie zum königsindischen Torre-Angriff wird 6...Sc6 untersucht, was zwar Druck auf d4 erzeugt, aber dafür andere Nachteile hat. Insbesondere kann Weiß 7.Lb5 spielen und Schwarz hat es dann nicht leicht.

Schipkov: Holländisch A88

1.d4 f5 2.c4 Sf6 3.Sf3 g6 4.g3 Lg7 5.Lg2 0-0 6.0-0 d6 7.Sc3 c6 8.b3

 

Mit 8.b3 (statt 8.d5 in der vorigen Ausgabe) kann Weiß vermutlich ebenfalls keinen Vorteil erzielen. Boris Schipkov zeigt gleich mehrere Abspiele, in denen Schwarz zufriedenstellendes Spiel erreicht, aber am besten ist wohl 8... Da5.

Kritz: Sizilianisch B35

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 5.Sc3 Sd7 6.Sf3 a6 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Lc4 0-0 8.Lb3 Da5 9.0-0 d6

 

Mit dem Damenzug erzwingt Schwarz die kurze Rochade und es entstehen ruhige Stellungen. Weiß sollte sich langsam aufbauen und Damentausch vermeiden. Schwarz ist nahe am Ausgleich, muss aber noch ein paar Problem bewältigen.

Karolyi: Sizilianisch B90

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Df3

 

Der ungewöhnliche Damenzug beinhaltet ein paar verborgene Ideen, sodass ein unvorbereiteter Gegner leicht in Schwierigkeiten geraten kann. Tibor Karolyi analysiert buchstäblich jede bekannte Fortsetzung.

Ftacnik: Sizilianisch B99

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Lg5 e6 7.f4 Sbd7 8.Df3 Dc7 9.0-0-0 Le7 10.g4 b5 11. Lxf6 Sxf6 12.g5 Sd7 13.f5 0-0

 

Es gibt in letzter Zeit einen klaren Trend hin zu 13...0-0 (statt 13...Lxg5+ bzw. 13...Sc5). In den kritischen Abspielen nach 14.Tg1 scheint sich Schwarz behaupten zu können, aber in der Praxis wird das nicht leicht sein.

Langrock: Französisch C01

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.exd5 exd5 5.Ld3 Sc6 6.a3 Lxc3+ 7.bxc3

 

Weiß wird mit dieser Form des Abtausch-Franzosen keinen Eröffnungsvorteil erzwingen können, aber Schwarz muss genau spielen. Die meisten kennen sich jedoch nicht gut genug aus und Weiß punktet hervorragend. Im ersten Teil wird 5...Sc6 untersucht, die Alternativen folgen.

Kritz: Französisch C10
1.e4 e6 2.d4 d5 3.
Sc3 Sc6

 

Obwohl 3...Sc6 den natürlichen Französisch-Zug ...c5 verhindert, ist es für Weiß gar nicht so einfach, in Vorteil zu kommen. Kritz hält vom Hauptzug 4.Sf3 nicht viel und schlägt 4.e5! vor. Seine Analysen zeigen, dass Weiß sein Ziel damit erreichen kann.

Breutigam: Spanisch C96

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.Te1 b5 7.Lb3 d6 8.h3 0-0 9.c3 Sa5 10.Lc2 c5 11.d4 Sd7

 

Diesmal untersucht Martin Breutigam die Alternativen zum Hauptzug 12.Sbd2, vor allem aber 12.d5 und 12.dxc5. Schwarz muss ebenfalls um den Ausgleich kämpfen, sollte aber keine zu großen Probleme dabei haben.

Grivas: Damengambit D15

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 dxc4 5.e3

 

Wenn man in den Slawisch-Hauptvarianten kaum Vorteil erlangt, kann man es ebenso gut auch mit 5.e3 versuchen. Die Analyseergebnisse von Efstratios Grivas machen Mut, dass Weiß wenigstens immer etwas Druckspiel besitzt.

Krasenkow: Halbslawisch/Katalanisch D30/E04

1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 c6 4.g3 dxc4 5.Lg2 b5

 

Weiß kann diese Gambitvariante auf vielerlei Art spielen, je nachdem, ob er mit oder ohne a4, Se5, Sc3, b3 bzw. e4 spielt. Auf jeden weißen Plan hat Michal Krasenkow die passende Antwort parat, auch im Hauptabspiel 6.Sc3 Sf6 7.Se5 a6 8.a4 Lb7 9.0-0.

Kuzmin: Damengambit D43

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sc3 Sf6 4.Sf3 e6 5.Lg5 h6 6.Lh4 dxc4 7.e4 g5 8.Lg3 b5 9.Le2 Lb7 10.Dc2

 

Der Aufbau mit 10.Dc2 (und 10...Sbd7 11.Td1) stellt Schwarz durchaus vor einige Probleme, ist bisher aber noch wenig gespielt worden. Die Theorie ist also überschaubar und verspricht Weiß gemäß Alexey Kuzmin in den wichtigsten Varianten die Initiative.

Stohl: Grünfeld-Indisch D70
1.d4
Sf6 2.c4 g6 3.f3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.e4 Sb6 6.Sc3 Lg7 7.Le3

 

Weltmeister Anand hat 3.f3 gegen Grünfeld-Indisch gespielt und Gelfand an den Rand einer Niederlage gebracht. Wie die Analysen von Igor Stohl belegen, sollte sich Schwarz aber dennoch behaupten können.

 

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