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1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.Lb5 a6
4.Lb5 ist einer der Hauptzüge im Vierspringerspiel – noch vor 4.d4 ist es sogar die am häufigsten gewählte Fortsetzung. 4…a6 hingegen ist eine extrem seltene Erwiderung – so selten, dass unser Autor sie kürzlich bei der Bundesliga erstmals auf dem Brett eines Teamkollegen zu Gesicht bekam. In seiner knapp 20-minütigen Analyse zeigt Felix Blohberger, dass Schwarz aufgrund seiner Aktivität keine Probleme haben sollte, die Stellung zumindest im Gleichgewicht zu halten. „It’s a really underestimated idea with 4…a6 – it aligns perfectly, if you are a Spanish player.”

1.c4 e5 2.g3 g6 3.d4 exd4 4.Dxd4 Sf6 5.Lg2 Sc6
Nach 1.c4 e5 kann es für Schwarz attraktiv sein, einen Sizilianer im Anzug aufs Brett zu bekommen, bei dem sein Springer nicht auf c6 steht. Nach 2.g3 (oder auch 2.Sc3) 2…g6 hat Weiß dafür die Gelegenheit zur schnellen Zentrumsöffnung mittels 3.d4. Mihail Marin untersucht die verschiedenen Szenarien, die sich hieraus entwickeln können, primär anhand der aktuellen Partie Deac – Van Foreest vom GCT Superbet Classic Romania 2026, aber auch eine Partie zwischen Kasparov und Short aus dem Jahr 1989 kommt zur Sprache. Nach 3…exd4 4.Dxd4 Sf6 5.Lg2 wählte Van Foreest 5…Sc6 – Short spielte seinerzeit 5…d6, was nach 6.Sc3 Lg7 7.De3+ zu einer etwas unangenehmen Stellung führte – und setzte nach 6.De3+ De7 7.Sc3 mit der Neuerung 7…Sb4 aktiv fort.

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