

Die Russische Verteidigung (Petroff) gehört seit langem zu den zuverlässigsten Waffen gegen 1.e4. Doch Petroff ist viel mehr als nur eine Remiswaffe.
Beispielvideo: Introduction
Beispielvideo: 3.Nxe5 d6 - 4th Move Alternatives
Zwar beruht ihr Ruf auf Verlässlichkeit, doch moderne Petroff-Spieler wissen, dass die Eröffnung ausgezeichnete Möglichkeiten bietet, die Initiative zu ergreifen, den Gegner in strategisch reichhaltigen Stellungen auszuspielen und um den ganzen Punkt zu kämpfen. Entscheidend ist zu wissen, wo die dynamischen Möglichkeiten liegen. In diesem Kurs lernen Sie ein komplettes und praxistaugliches Petroff-Repertoire, das auf modernen, in der Praxis erprobten Ideen aufbaut.
Was Sie lernen:
Das Ergebnis ist ein Repertoire, das maximale Verlässlichkeit mit echten Gewinnchancen verbindet – perfekt für Turnierspieler, die 1.e4 mit Selbstvertrauen, Konsequenz und moderner theoretischer Fundierung begegnen wollen. Solide, wenn es nötig ist. Dynamisch, wenn es möglich ist. Ein komplettes Petroff-Repertoire für den modernen Spieler.
Schwarz ist nach 2.Sf3 keineswegs verpflichtet, unbedingt seinen e-Bauern zu verteidigen. Mit 2...Sf6 kann er stattdessen einen Gegenangriff auf den weißen e-Bauern starten. Die Russen Alexander Petroff (1794–1867) und Carl Friedrich Jänisch (1813–1872) leisteten im 19. Jahrhundert wichtige Beiträge zur Entwicklung dieser Variante, weshalb das System den Namen Russische Verteidigung bekam.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lange Zeit unbeachtet, entwickelte sie sich in den 1980er Jahren auf Top-Ebene zu einem der zuverlässigsten Wege, mit Schwarz Remis zu erreichen. Weltklassespieler wie Karpow, Jussupow, Gelfand, Kramnik und Anand nahmen die Verteidigung in ihr Repertoire auf und es stellte sich die immer schwieriger werdende Frage für Weiß: wie erreicht man Vorteil gegen Russisch?
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