

Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen im modernen Schach – vom Vereinsspieler bis zur Weltspitze. Seine größte Stärke? Weiß kann oft unabhängig von der schwarzen Verteidigung ein vertrautes Setup spielen. Genau dieser praktische und psychologische Vorteil macht das Londoner System so attraktiv und zugleich so unangenehm für Schwarz. In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie mit 1.d4 Sf6 2.Lf4 Sh5 die Initiative ergreifen und Weiß daran hindern, sein gewohntes System aufzubauen. Statt eines bequemen „farbenvertauschten Slawen“ wird die Struktur früh in Frage gestellt und die Partie in dynamischere, weniger bekannte Gewässer gelenkt. Mit flexiblen Aufbauten und geschickten Zugfolgen erfahren Sie, wie Sie die Pläne von Weiß stören, passive Stellungen vermeiden und in Strukturen überleiten, die an Königsindisch, Caro-Kann oder Skandinavisch erinnern – mit aktivem Gegenspiel für Schwarz. Dieser Kurs liefert nicht nur Varianten, sondern ein praxisnahes und flexibles Gesamtkonzept, um das London-System effektiv zu bekämpfen und Ihren Gegner von Beginn an aus der Komfortzone zu holen.
Kostenloses Videobeispiel: Einführung
Bei den Damenbauernspielen handelt es sich um eine Gruppe von Eröffnungen, in denen Weiß nach 1.d4 d5 im frühen Partiestadium oder auch ganz auf den Vorstoß c2-c4 verzichtet. Auf die schwarze Stellung wird so zwar weniger Druck ausgeübt, dafür kann Weiß aber auch meist ungestört seine Kräfte entfalten. Sehr beliebt ist vor allem bei Amateuren z. B. die schnelle Entwicklung mit Sf3 und Lf4, das Londoner System. Der weiße Aufbau ist denkbar einfach: es soll e3, Ld3, Sbd2 und c3 folgen. Falls nötig schafft h3 für den Lf4 ein Rückzugsfeld auf h2, um einem drohenden Abtausch nach ...Sh5 ausweichen zu können. Zusätzliche Attraktivität erhält der weiße Aufbau, weil er nicht nur nach 1.d4 d5, sondern gegen fast alle schwarzen Aufstellungen nach 1.d4 möglich ist.
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