Sizilianisch ist bekanntlich eine der theorielastigsten Eröffnungen im Schach, bei der man es sich nicht leisten kann, faul zu sein und langwieriges Lernen zu vermeiden. Sind Sie schon einmal auf eine Variante des Offenen Sizilianers gestoßen, bei der Sie nicht stundenlang auswendig lernen und sich nicht ständig Gedanken über die theoretischen Neuerungen Ihrer Gegner machen müssen? Wenn Sie daran Gefallen finden, könnte "The lazy Sicilian" (1. e4-c5 2. Sf3-e6 3. d4-cxd4 4. Sxd4-Lc5) eine interessante Option für Ihr Eröffnungsrepertoire sein. In nur 60 Minuten sind Sie mit einer Überraschungswaffe ausgestattet, die die meisten Ihrer Gegner von Anfang an aus dem Konzept bringen wird.
Mit 1.e4 c5 ist Sizilianisch definiert, Schwarz kämpft um das Feld d4, aber im Gegensetz zum Doppelschritt des schwarzen e-Bauern wird sofort die Symmetrie zerstört und angedeutet, dass es nicht nur darum geht, Ausgleich zu erzielen. Dann kann es in ganz verschiedene Richtungen weitergehen. Zum offenen Sizilianisch führt 2.Sf3 gefolgt von 3.d4 cxd4 4.Sxd4. Zuvor hat es aber Schwarz in der Hand die Richtung der Eröffnung festzulegen, je nachdem, ob er 2...d6, 2...e6 oder 2...Sc6 zieht. Sehr populär sind aber heutzutage auch Systeme, in denen Weiß auf das frühe d4 verzichtet.
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