

Als das Evans-Gambit im 19. Jahrhundert die Bühne betrat, nannte es ein Bewunderer ein Geschenk der Götter an eine darniederliegende Schachwelt. Fast zwei Jahrhunderte später ist IM Andrew Martin überzeugt: Dieses Geschenk sollte man auch heute noch dankend annehmen.
Ist das Evans-Gambit noch spielbar? In der absoluten Weltspitze vielleicht vor allem als Überraschungswaffe – womit die übrigen 99,99 % von uns es in vollen Zügen genießen dürfen. Denn das Evans-Gambit sorgt für spannendes Schach und lehrt die Kunst des Angriffs.
Neugierig geworden? Sehen Sie sich die kostenlosen Videoproben an: Einführung und Die Immergrüne Partie
Dieser Kurs richtet sich an ambitionierte Vereinsspieler, die mit Stil gewinnen wollen und vor scharfem Schach nicht zurückschrecken. In diesem ersten Band nehmen wir alle wichtigen Varianten unter die Lupe, nachdem Schwarz auf b4 genommen hat: 5...La5 6.d4 d6 – die Lasker-Verteidigung –, 5...La5 6.d4 exd4 sowie die selteneren Fortsetzungen 5...Lc5, 5...Ld6, 5...Le7 und das rare Abgelehnte Evans-Gambit.
Zusammen mit dem zweiten Band erhalten Sie ein komplettes Repertoire für 1.e4 e5.
Andrew Martin hat zeitgleich ein Buch über das Evans-Gambit geschrieben, das über New in Chess erschienen ist. Hier können Sie sich informieren: https://www.newinchess.com/the-evans-gambit
Nach 1.e4 e5 entstehen die sogenannten Offenen Eröffnungen. Früher war diese Zugfolge fast obligatorisch, einige der berühmtesten Partien der Schachgeschichte wie die "Unsterbliche" und die "Immergrüne" begannen so. Heute lernen Anfänger als Erstes Offene Eröffnungen zu spielen, auch der "Schäferzug" (2.Dh5 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.Dxf7 Matt) kann nur in dieser Eröffnungsgruppe entstehen. Zugleich gilt aber auch 1...e5 als solideste Fortsetzung überhaupt und dominiert daher im Spitzenschach.
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