

Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen auf allen Spielstärken – doch nicht jedes „London“ ist gleich. In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System, einen strukturierten und zugleich ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu dynamischen und gehaltvollen Stellungen führt.
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Von Beginn an erklärt Pähtz, was diese Zugfolge besonders macht. Im Vergleich zum Neo London eröffnet das frühe Lf4 neue Strukturen und kritische Kampfzonen – darunter scharfe …c5-Systeme, anspruchsvolle …Db6-Varianten, taktische Ideen mit …Dxb2 sowie Aufbauten, die an die Caro-Kann-Verteidigung erinnern.
In einem klar gegliederten Kurs behandelt sie systematisch die wichtigsten Antworten von Schwarz, darunter moderne Konzepte mit …Lf5, die immer populärer werdenden …Sh5-Varianten, Aufbauten aus dem Abgelehnten Damengambit sowie entscheidende Feinheiten in der Zugfolge.
In Kapitel 7 führt Pähtz alles zusammen und erläutert anschaulich das Zusammenspiel zwischen dem klassischen London und dem Neo London. Dabei greift sie auf Inhalte ihres früheren Kurses zurück und integriert diese zu einem lückenlosen Gesamtrepertoire, in dem sich beide Ansätze optimal ergänzen.
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Theorie, sondern vor allem auf praktischem Verständnis: Typische Strukturen, Pläne und Ideen werden so vermittelt, dass Sie das London-System sicher und flexibel im Turnier einsetzen können.
Ob Einsteiger oder fortgeschrittener Spieler – dieser Kurs bietet Ihnen einen klaren, modernen und umfassenden Weg, das London-System erfolgreich zu meistern.
Bei den Damenbauernspielen handelt es sich um eine Gruppe von Eröffnungen, in denen Weiß nach 1.d4 d5 im frühen Partiestadium oder auch ganz auf den Vorstoß c2-c4 verzichtet. Auf die schwarze Stellung wird so zwar weniger Druck ausgeübt, dafür kann Weiß aber auch meist ungestört seine Kräfte entfalten. Sehr beliebt ist vor allem bei Amateuren z. B. die schnelle Entwicklung mit Sf3 und Lf4, das Londoner System. Der weiße Aufbau ist denkbar einfach: es soll e3, Ld3, Sbd2 und c3 folgen. Falls nötig schafft h3 für den Lf4 ein Rückzugsfeld auf h2, um einem drohenden Abtausch nach ...Sh5 ausweichen zu können. Zusätzliche Attraktivität erhält der weiße Aufbau, weil er nicht nur nach 1.d4 d5, sondern gegen fast alle schwarzen Aufstellungen nach 1.d4 möglich ist.
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