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Understanding Middlegame Strategy Vol 13: Reversed Colour Systems – Grünfeld & Dutch

In diesem Kurs widmet sich Ivan Sokolov einem der spannendsten und zugleich am wenigsten erforschten Bereiche des modernen Schachs: Eröffnungssystemen mit vertauschten Farben, mit besonderem Fokus auf den Grünfeld und Holländisch. Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Systeme wenig miteinander zu tun zu haben. Tatsächlich verbindet sie jedoch eine gemeinsame strategische Fragestellung: der Wert von Tempi, Bauernstrukturen und psychologischen Faktoren, wenn vertraute Eröffnungen mit vertauschten Farben gespielt werden. Aus seiner langjährigen Turnierpraxis heraus erklärt Sokolov, warum diese Stellungen deutlich subtiler sind, als sie zunächst wirken, und weshalb klassische Engine-Bewertungen ihre wahre Komplexität oft nicht erfassen.

Kostenloses Beispielvideo: Introduction

Kostenloses Beispielvideo: Larsen’s b4 Plan vs Reversed Stonewall Setups: Larsen - Spassky

Im Holländischen untersucht Sokolov den Zug 1.f4 sowohl aus praktischer als auch aus strategischer Sicht. Er zeigt, warum viele Holländisch-Spieler als Schwarzer mit diesen Strukturen unzufrieden sind, wie sehr früh gambitähnliche Stellungen entstehen können und weshalb menschliches Urteilsvermögen hier häufig wichtiger ist als konkrete Engine-Varianten. Anhand hochklassiger Beispiele – unter anderem aus Partien mit Magnus Carlsen – analysiert er, ob das zusätzliche Tempo für Weiß tatsächlich von Bedeutung ist oder ob Schwarz zu einem voll spielbaren Spiel gelangt.

Anschließend wendet sich der Kurs Grünfeld-Indisch zu. Dabei analysiert Sokolov zwei zentrale Konzepte: klassische Grünfeld-Strukturen mit vertauschten Farben sowie flexiblere Varianten, die aus englischen Zugfolgen entstehen. Durch detaillierte Partiestudien zeigt er, wie Schwarz das zusätzliche Tempo von Weiß neutralisieren kann, warum diese Stellungen besonders schwierig zu behandeln sind und wo dennoch praktische Chancen auf Vorteil bestehen – insbesondere für Weißspieler, die aktiv auf Gewinn spielen wollen.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt durchgehend auf dem Mittelspielverständnis, nicht auf dem Auswendiglernen von Varianten. Sokolov hebt typische Pläne, ideale Figurenaufstellungen, psychologische Aspekte und langfristige strategische Ziele hervor. Damit ist dieser Kurs besonders wertvoll für Spieler, die regelmäßig mit diesen Systemen konfrontiert werden – oder sie selbst bewusst und selbstbewusst einsetzen möchten. Ein tiefgehender und praxisnaher Leitfaden zu einem strategisch hochinteressanten Kampfgebiet, das jeder ambitionierte Turnierspieler verstehen sollte.

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Das wird geliefert:
  • Fritztrainer App für Windows und Mac
  • Lieferung als Download oder auf DVD
  • Videokurs mit ca. 4-8 Std. Laufzeit
  • Mit Repertoiredatenbank: speichern und integrieren in das eigene Repertoire (in WebApp Opening oder in ChessBase)
  • Interaktive Aufgaben mit Videofeedback: die Autoren präsentieren Aufgaben und Schlüsselstellungen, der Anwender muß die Lösung eingeben. Mit Videofeedback (auch zu Fehlern) und weiteren Erklärungen.
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  • Replay-Training
  • LiveBook aktiv
  • Alle in ChessBase installierten Engines können für die Analyse gestartet werden
  • Assisted Analysis
  • Druck von Notation und Diagrammen (Für Arbeitsblätter)

Beispielvideo

Inhalte

  • Introduction
  • Reversed Dutch
  • Reversed Dutch: The Early …e5 Gambit Weapon
  • Larsen’s b4 Plan vs Reversed Stonewall Setups: Larsen - Spassky
  • Reversed Dutch Warning: The Wrong Stonewall Plan - Larsen - Petrosian
  • The “Real” Reversed Dutch: Leningrad Structures in Practice - Carlsen - Adams
  • Reversed Grünfeld
  • f4 and Early Pressure: Maghsoodloo - Perunovic
  • Converting the Tempo Edge: Aronian - Ivanisevic
  • Can Black Fully Equalise?: Aravindh - Praggnanandhaa
  • Bonus: Training Material
  • Exercises
  • Practice Positions
  • Position 1: 1.f4 e5 gambit (as black)
  • Position 2: Reversed Grünfeld (as white)
  • Position 3: Reversed Grünfeld (as black)
  • Position 4: Dutch Reversed (as white)
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Holländische Verteidigung

Nach 1.d4 f5 entsteht die Holländische Verteidigung. Sie ist nicht so populär wie das Damengambit (1...d5 2.c4) oder die Indischen Verteidigungen (1...Sf6), aber eine Gemeinsamkeit haben die drei Züge: Schwarz möchte 2.e4 verhindern. Bei Holländisch soll außerdem ...Sf6 folgen, was die Kontrolle über dieses wichtige Zentrumsfeld noch vergrößert.

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