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Für Nimzoindisch ist es nie zu spät

Es hat lange gedauert, bis Viktor Bologans zu Nimzoindisch gefunden hat, und es war ein schwieriger Weg. Das bedauert der Großmeister aus Moldawien heute. „Ich hätte besser damit angefangen, als ich jung war. Zuerst spielte ich gegen 1.d4 nur Königsindisch, später lernte ich den Springertango, welcher bereits einige Elemente von Nimzoindisch enthielt, und erst im neuen Jahrtausend nahm ich dann die Eröffnung selbst in mein Repertoire auf.“ Das war die Zeit, in der er u.a. 2003 das Dortmunder Turnier gewann, nicht zuletzt dank eines Schwarzremis gegen Vladimir Kramnik in einem Nimzoinder mit 4.Dc2. Der moldawische GM empfiehlt diese Eröffnung für Spieler aller Klassen. „Die Eröffnung ist komplex und gleichzeitig einfach. Sie lehrt etwas ganz Wichtiges im Schach - wie man mit einem Springer gegen einen Läufer spielt. Ich würde sagen, dass Nimzoindisch dieselbe Bedeutung hat wie Spanisch nach 1.e4.“ Auf der DVD gibt Bologan Ihnen einen klaren Plan an die Hand, wie Sie gegen 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 spielen sollten. Videospielzeit: 4 Std. 14 min (Englisch)

39,80 € 24,90 €

Datenbanken teilen

Bei der Vorbereitung auf ein Turnier und für das Training kann es hilfreich sein, wenn man mit einem Nutzer Datenbanken austauscht. Ein Trainer kann die Partien seines Schülers analysieren, kommentieren und konkrete Hinweise auf Fehler geben. Oder in der Mannschaft werden die Partien aus der eigenen Liga erfasst und kommentiert. Häufig wurden dazu diese Datenbanken via Email ausgetauscht. Eleganter und effektiver geht es mit der ChessBase Cloud. Man speichert die Datenbank in der Cloud und gibt Zugriffsrechte für diese Datenbank an den anderen User. Wie das genau geht, erfahren Sie hier!
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Frisch Rezensiert

The complex Najdorf

Bei der Zusammenstellung eines Eröffnungsrepertoires erwägt man üblicherweise zwei Typen von Varianten. Zum Einen einen soliden Partiebeginn, wie z.B. 1...e5 gegen 1.e4, mit jeder Menge strategischen Ideen und ruhigen Abspielen. Andererseits gibt es natürlich auch Tage, an denen man mit Schwarz unbedingt einen Sieg braucht und auf die gegnerische Stellung einen potentiell vernichtenden Angriff loslassen will. Genau für solche Gelegenheiten eignet sich Najdorf perfekt, und es ist kein Zufall, dass Garry Kasparov von allen Sizilianisch-Varianten genau diese mit Abstand am häufigsten anwandte - Najdorf leistete ihm seine gesamte brillante Karriere hindurch gute Dienste. Ich selbst habe Najdorf mit beiden Farben gespielt, doch auch für mich gibt es in den endlosen Tiefen dieser Eröffnung noch jeden Tag Neues zu entdecken. Strategie, Kombinationen, Angriff und Verteidigung, Opfer und prachtvolle Manöver - Najdorf ist aufregendes Schach par excellence!